RESILIENZ AKADEMIE
FÜR ANGEWANDTE RESILIENZ.
Prototyp
Meetingrechner

Ist Ihr Meeting die Zeit wert?

Sehen Sie in einer Minute, wie viel Arbeitszeit und Geld ein Meeting bindet. Klären Sie vorher, wozu Sie sich treffen, und prüfen Sie danach, ob es sich gelohnt hat.

Beispielwerte: ein wöchentlicher Jour fixe mit sechs Personen. Überschreiben Sie die Felder mit Ihren eigenen Angaben.

Vorbelegt mit Abzug für Urlaub und Feiertage. Tragen Sie ein, wie oft der Termin wirklich stattfindet.

Wie möchten Sie die Kosten schätzen?

Die Person, die einlädt oder moderiert, zählt mit.

Eine grobe Schätzung reicht. Sie bewertet nicht den Beitrag einzelner Personen.

Annahmen anpassen

Verfügbare Stunden nach Urlaub, Feiertagen und Krankheit. Eine Modellannahme, keine Norm.

1,25 heißt: 25 % Aufschlag auf das Brutto für Sozialabgaben und Nebenkosten. Bei 1 zählt nur das Brutto.

Nicht enthalten: Vor- und Nachbereitung, Anfahrt, Räume und Technik. Die Rechnung geht davon aus, dass alle die ganze Zeit dabei sind.

Ergebnis

Rund …

Pro Termin
–
Pro Minute
–
Personenstunden je Termin
–
Personen
–

Welches Ergebnis rechtfertigt diesen Einsatz?

Geschätzte Personalkosten, keine Abrechnung. Ein kürzeres Meeting setzt Arbeitszeit frei, spart aber nicht automatisch Gehalt.

Vor dem Meeting

Wozu treffen Sie sich?

Klärung, Lernen und Beziehungspflege sind ebenfalls ein guter Zweck.

Kurzcheck

Sechs Fragen, freiwillig. Nicht beantwortete Fragen zählen nicht als Nein.

Ihre nächsten Schritte

    Letzte Prüffrage
    „Dieses Meeting hätte auch eine Mail sein können.“ Trifft das zu?
    Zusammenfassung

    Zum Weitergeben ins Protokoll

    Kopieren Sie die Zusammenfassung in die Einladung, ins Protokoll oder in den Team-Chat.

    Checkliste für die Praxis

    So ist Ihr Meeting die Zeit wert, die Sie investieren.

    Vor dem Termin planen. Im Gespräch Orientierung geben. Danach Umsetzung sichern.

    Checkliste anzeigen

    Vor dem Meeting

    • Ein gemeinsames Gespräch ist für das Ziel sinnvoll. Der erwartete Nutzen ist benannt.
    • Das gewünschte Ergebnis steht in der Einladung: Was soll danach anders oder klarer sein?
    • Eine Agenda mit Zeitrahmen und Ergebnis pro Punkt liegt vor; Unterlagen sind zugänglich.
    • Die nötigen Personen sind eingeladen. Wer nur informiert werden muss, erhält das Ergebnis.
    • Moderation, Entscheidungsbefugnis und Ergebnisdokumentation sind geklärt.

    Während des Meetings

    • Kurz ankommen: eine stille Minute, danach optional eine Ressourcenfrage. Passen ist erlaubt.
    • Zum Beispiel: „Was hat Sie kürzlich lächeln lassen?“ In großen Gruppen auch still beantworten.
    • Ziel und Ablauf bestätigen; Informationen, Diskussionen und Entscheidungen unterscheiden.
    • Alle können beitragen: erst kurz still nachdenken, dann sammeln. Einwände ausdrücklich einladen.
    • Zeitfenster einhalten, Nebenthemen mit Zuständigkeit parken und bei längeren Terminen pausieren.

    Zum Abschluss und danach

    • Ergebnisse und Entscheidungen samt Begründung festhalten; offene Fragen sichtbar machen.
    • Für jede Aufgabe klären: Wer macht was bis wann? Woran erkennen wir die Erledigung?
    • Ergebnisse zugänglich teilen; festlegen, wann und durch wen die Umsetzung geprüft wird.
    • Kurz zurückblicken: War das Meeting seine Zeit wert? Was ändern wir beim nächsten Mal?
    • Serientermine regelmäßig auf Zweck, Personenkreis, Dauer und Häufigkeit prüfen.
    4MAT nach Mauritz: Einladung und Themen ordnen Warum? Anlass und Hintergrund: Wir treffen uns, weil … Was? Thema, Fakten und die konkrete Frage. Wie? Vorgehen, Rollen und Entscheidungsweg. Wozu? Ziel und Nutzen: Wir treffen uns, damit …

    Wenn Anpassungen nicht helfen: „Dieses Meeting hätte auch eine Mail sein können.“ Dann das passende Format wählen; auch Lesen und Rückfragen brauchen Zeit.

    4MAT in der Fassung von Sebastian Mauritz; Ursprung des Modells: Bernice McCarthy.